XRFARFLIGHT | UNDER THE SPELL OF THE CYCLOBS´ VIEW! | CD
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Xrfarflight |
Under The Spell Of The Cyclobs´ View! |
Hafenschlammrekords |
CD |
10,00 € |
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SPIEGEL SCHREIBT
xrfaRflight - "Under The Spell Of The Cyclop's View!"
(Hafenschlammrekords/Cargo, 4. März)
Dass hier ausgerechnet die altehrwürdige "Süddeutsche Zeitung" in betulicher Lieschen-Müller-Diktion von einer "musikalischen Wundertüte" spricht, sollte designierte xrfaRflight-Hörer nicht verschrecken: Wenigstens ist die Tüte nicht "kunterbunt", "prall gefüllt" oder gar ein "musikalischer Bauchladen"! Dennoch gibt es sorglosere Verpflichtungen, als den Sound von xrfaRflight zu kategorisieren: Während der unangenehm affektive Emo-Pop von Jupiter Jones so klingt, als hätte man Hans Hartz mit dem späten Klaus Lage gekreuzt, fällt bei xrfaRflight schon zum zweiten Mal all das zusammen, was man einmal anbetungswürdig fand: Gebremste, mathematisch genau gesetzte Sonic-Youth-Gitarren, um die Ecke gedachte Deerhoof-Schnittmuster, gebrochene Blüten und der psychedelische Zauber von Camel oder Caravan. Bevor in den bedrückten, gleich aufeinanderfolgenden "Sun/Moon" und "Embryo & Janitor" das großen Sirren und Erzittern beginnt, meint man für kurze Momente sogar, einen jungen Kevin Ayers singen zu hören. Und ist nicht das, was "Whatevershebringswesing" oder "Bananamour" so gewaltig machte, auch das, was "Under The Spell Of The Cyclop's View!" umschreibt? Das selbstlose Wandeln über allen Erwartungen. Es gibt schon wieder einen Grund, nach Hamburg zu schauen. (8) Jan Wigger |
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